06.08.2025 – Rolls-Royce und INERATEC, Hersteller von Power-to-X Anlagen und e-Fuels, haben eine strategische Partnerschaft im Bereich e-Fuels für Rechenzentren geschlossen.
Erklärtes Ziel der Zusammenarbeit ist es, die klimaneutralen e-Fuels von INERATEC künftig in Notstromsystemen von Rechenzentren einzusetzen. Rechenzentren zählen nach Angaben von Rolls Royce zu den am stärksten wachsenden Energieverbrauchern – vor allem durch den Einsatz von KI. Rechenzentren gehören zudem teilweise zur kritischen Infrastruktur und benötigen daher eine Absicherung gegen Stromausfälle.
Die die Partnerschaft zwischen Rolls-Royce Power Systems und INERATEC an: Gemeinsam wollen die Unternehmen INERATECs synthetischen e-Diesel aus grünem Wasserstoff und CO2 als Ersatz für fossilen Diesel in Notstromaggregaten einsetzen. Der Fokus liege zunächst auf deutschen Rechenzentren. Langfristig streben die beiden Partner eine internationale Umsetzung ihrer Kooperation an.
„mtu-Notstromaggregate von Rolls-Royce sind bereits für den Betrieb mit nachhaltigen Kraftstoffen freigegeben. Unsere Kunden aus dem Bereich kritische Infrastruktur wie beispielsweise Rechenzentren, die ihren CO2-Fußabdruck verbessern wollen, können bald auch e-Fuels nutzen. Gemeinsam mit INERATEC setzen wir uns für die Nutzung von e-Fuels bei Rechenzentren ein“, sagt Tobias Ostermaier, President Stationary Power Solutions bei Rolls-Royce Power Systems.
„Die sichere Energieversorgung von KI-Rechenzentren ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Unsere e-Fuels können hier eine klimaneutrale Lösung bieten – verlässlich, skalierbar und sofort einsetzbar. Gemeinsam mit Rolls-Royce bringen wir sie dorthin, wo sie heute schon dringend gebraucht werden“, ergänzt Maximilian Backhaus, Chief Commercial Officer bei INERATEC.
Die Zusammenarbeit beginnt mit einer gezielten Markteinführung in Deutschland – kurze Lieferwege durch INERATECs Produktionsstandort „ERA ONE“ in Frankfurt sichern nach Angaben von Rolls Royce eine schnelle Umsetzung. Die e-Fuels von INERATEC erfüllen international anerkannte Umweltstandards (u.a. ISCC) und werden aus erneuerbaren Energien und CO2 hergestellt.