07.08.2025 – Das PV-Unternehmen Wirsol hat für Wirth Fenstertechnik ein PV-Projekt umgesetzt, das Neu- und Bestandsmodule für die Überschuss- und Volleinspeisung kombiniert.
Wirsol führte auf einer Dachfläche bei Wirth Fenstertechnik in Waghäusel neue PV-Module sowie sechs Bestandsanlagen intelligent zusammen – die Gesamtleistung der neuen Photovoltaiklösung belaufe sich nach Angaben von Wirsol auf 661,3 kWp. Das Gesamtprojekt produziert künftig etwa 573.000 Kilowattstunden Sonnenstrom und vermeidet knapp 270 Tonnen CO2 im Jahr.

PV-Anlagen bei Wirth Fenstertechnik (Quelle: Steffen Hoffner – Spacemedia)
Wirth hat von Wirsol mehr als 1.800 Solarmodule mit einer Leistung zwischen 180 und 410 Watt peak erhalten. Nach Unternehmensangaben stammen sie aus unterschiedlichen Generationen und nutzen verschiedene Zelltechnologien. Zehn Wechselrichter sowie zusätzliche sechs neue Wechselrichter für die Integration der Bestandanlagen (Gesamtleistung 500 kVA) ergänzen die Ausstattung der neuen Gesamtanlage.
Kombination aus Voll- und Überschusseinspeisung
Das Projekt kombiniert Überschusseinspeisung und Volleinspeisung in einem Energiekonzept. Die Überschusseinspeisung erzeugt nach Wirsol-Angaben jährlich knapp 211.000 Kilowattstunden und vermeidet so knapp 100 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr. Die neu installierten Module sind als Volleinspeiseanlagen konzipiert und liefern rund 362.000 Kilowattstunden jährlich ins Netz und kommen somit auf eine CO2-Ersparnis von weiteren 170 Tonnen pro Jahr.
Ein zentraler Bestandteil des Projekts war der Rückbau von 3.256 Altmodulen, die ein spezialisiertes Unternehmen fachgerecht in den Recyclingkreislauf überführte. Wirsol verwendete bei der Entsorgung statt Paletten Container, um den Zeitaufwand zu reduzieren und Verpackungsmaterial einzusparen. Zudem habe auch die Lagerung und Sortierung des Materials in Containern für das angestrebte Recycling Vorteile.
„Mit diesem Projekt zeigen wir einmal mehr, wie sich Bestandsanlagen intelligent modernisieren und mit leistungsstarker neuer Technik kombinieren lassen. Die gelungene Verbindung aus Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und technologischer Präzision setzt aus unserer Sicht Maßstäbe für vergleichbare Vorhaben in der Zukunft“, sagt Johannes Groß, Geschäftsführer von Wirsol.
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