06.03.2026 – Für die Produktion seiner textilen Medizinprodukte hat die KOB GmbH eine Biomasse-Dampfkesselanlage angeschafft.

Dr. Ferdinand Höfer (Geschäftsführer MVV Enamic GmbH), Dr. Johannes Werhahn (Vertriebsvorstand MVV Energie AG), Dr. Achim Hehl (CEO KOB GmbH), Daniela Schmitt (Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz) und Markus Kimpel (CFO KOB GmbH). (Bild: KOB GmbH)
Bisher benötigte das Unternehmen aus Wolfstein im Landkreis Kusel für die Dampferzeugung fossile Brennstoffe. Um die CO2-Emissionen in seinen energieintensiven Produktionsprozessen deutlich zu reduzieren, setzt die KOB nun auf eine Biomasse-Dampfkesselanlage. Als Basis für die Dampferzeugung dienen pflanzliche Abfälle und Reststoffe, beispielsweise Holzreste, Rinde oder Pellets. Verantwortlich für Planung, Finanzierung und Bau der Anlage in Wolfstein war die Mannheimer MVV Enamic, welche die notwendigen Arbeiten im Zeitplan abgeschlossen hat. Die Anlage verfügt nach Angaben des Energieunternehmens über eine thermische Leistung von 2,5 Megawatt. Zudem wurde ein Lager mit einem Fassungsvermögen von knapp 250 Kubikmetern errichtet, um die Versorgung mit Biomasse sicherzustellen. Die KOB senke mithilfe der Anlage ihre CO2-Emissionen um etwa 4.000 Tonnen pro Jahr. MVV Enamic übernimmt große Teile des technischen Anlagenbetriebs sowie notwendige Prüfungen und Wartungsarbeiten. Zudem ist sie für die Organisation der Brennstoffversorgung zuständig.
„Als Hersteller textiler Medizinprodukte tragen wir Verantwortung für die verlässliche Versorgung des Gesundheitsmarktes und eine nachhaltige Produktion. Die neue Biomasse‑Dampfanlage ist dabei ein wichtiger Meilenstein. Sie reduziert unseren CO2-Ausstoß deutlich und stärkt die Zukunftsfähigkeit des Standorts Wolfstein“, sagt Dr. Achim Hehl, Geschäftsführer der KOB GRUPPE. (cst)




