07.08.2025 – Greenflash zeigt auf, wie Logistikunternehmen mit einer Kombination aus dem hauseigenen Energiecontroller GX1 und einer E-Flotte ihre Energiekosten senken können.
Die Elektrifizierung einer Unternehmensflotte ist im ersten Schritt mit Investitionen und einem höheren Stromverbrauch verbunden, doch diese Transformation eröffnet ein deutliches Einsparpotenzial und hat ebenso positive ökologische Folgen. Die Greenflash GmbH unterstützt Unternehmen aus Logistik, Gewerbe und Industrie bei der Umsetzung eines intelligenten Energiesystems, das PV, Speicher, Ladeinfrastruktur usw. vereint. Mit diesem Ansatz garantiere der Essener Energiegeneralanbieter seinen Auftraggebern nach eigenen Angaben niedrige Strompreise, Versorgungssicherheit und Planbarkeit.
Basis des Energiesystems bei Greenflash ist der KI-basierte GreenX1-Controller, der die gesamten Stromflüsse innerhalb eines Unternehmens in Echtzeit analysiert, steuert und optimiert. Das übergeordnete Ziel ist dabei, die Kosten für jede Kilowattstunde zu reduzieren: „Der Strompreis lässt sich mit unseren Systemen deutlich reduzieren und in einigen Fällen sogar halbieren“, betont Maik Haunhorst, Key Account Manager bei Greenflash. „Unternehmen gewinnen damit nicht nur Unabhängigkeit vom Strommarkt, sondern auch einen klaren Wettbewerbsvorteil.“
GreenX1-Controller für die Elektrifizierung der Flotte

Ein Beispiel aus der Logistik: Energiekosten in Abhängigkeit des Elektrifizierungsgrades der Flotte – mit und ohne Energiesystem von Greenflash. Quelle: Greenflash GmbH
In Bezug auf die Elektrifizierung der Unternehmensflotte belegt Greenflash die Einsparmöglichkeiten anhand einer Logistikimmobilie in Baden-Württemberg. Das namentlich nicht genannte Unternehmen gehöre zu den Top 10 Logistikern in Deutschland. Im Ausgangsjahr 2023 besaß das Unternehmen 200 LKWs und eine Elektrifizierungsquote von 0 Prozent. Der jährliche Stromverbrauch belief sich auf 500 MWh und eine Lastspitze von 180 kW. Insgesamt beziffert Greenflash die Energiekosten auf 130.000 Euro im Jahr.
Im ersten Schritt sollen 2026 fünf Prozent (10 LKWs) der insgesamt 200 Fahrzeuge elektrisch sein. Damit einher geht zwar ein deutlich gestiegener Jahresenergieverbrauch (3.800 MWh, Lastspitze: 2.000 kW), dennoch ist der GX1-Controller an dieser Stelle ein entscheidender Faktor: Gegenüber jährlichen Energiekosten von 576.000 Euro ohne Energiesystem sinken die Kosten nach Greenflash-Angaben um 54 Prozent auf 268.000 Euro mit dem Energiesystem. Dieser Trend verstärkt sich, wenn die Anzahl der E-LKW auf 60 (30 Prozent) Fahrzeuge im Jahr 2030 erhöht. Gegenüber jährlichen Energiekosten von mehr als drei Millionen Euro senke eine intelligente Lösung von Greenflash die Kosten um 58 Prozent auf knapp 1,28 Millionen Euro.
Emissionshandel ab 2027 als Anreiz für den Umstieg
Greenflash prognostiziert, dass der Literpreis für Diesel mit der Ausweitung des Emissionshandels ab 2027 deutlich steigen werde. Zudem erhöhen politische Vorgaben und Berichtspflichten den Druck auf die Unternehmen. In der Mautbefreiung von E-LKW lege demnach ein klarer finanzieller Anreiz für den Umstieg. Durch den zunächst deutlich steigenden Stromverbrauch bei einer Investition in Ladeinfrastruktur sollten Logistikunternehmen zwingend eine intelligente Stromversorgung mitberücksichtigen.
Greenflash: E-Mobilität ist alternativlos
Viele Logistikunternehmen starten mit der Elektrifizierung ihrer Flotte im Nahverkehr. So können sie die E-LKW am eigenen Standort mit günstigem Strom versorgen und sind nicht auf öffentliche Ladestationen unterwegs angewiesen. Aber auch der Fernverkehr ziehe bereits nach. Hersteller wie Volvo und Mercedes-Benz bieten bereits Modelle mit bis zu 600 Kilometern Reichweite an. „Spätestens mit der weiteren Verteuerung fossiler Kraftstoffe wird die Elektrifizierung auch hier wirtschaftlich alternativlos. Mit den Energiesystemen von Greenflash lässt sich E-Mobilität bereits heute wirtschaftlich umsetzen“, betont der Essener Energiespezialist.
Quelle Beitragsbild: Greenflash GmbH
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