18.07.2025 – Die Jan Heitmann GmbH, Betreiberin einer großen Sortieranlage für Gewerbeabfälle, hat auf eine Solaranlage zum Eigenverbrauch umgestellt, um ihre die hohen Energiekosten zu senken.
Mit einem jährlichen Energieverbrauch von circa 690.000 kWh zählt der Sortierbetrieb mit Sitz in Elmshorn zu den energieintensiven Unternehmen. Bei einer Energierechnung von 110.000 Euro im Jahr hat die Geschäftsführung von Jan Heitmann das Potenzial in einer PV-Anlage gesehen, um den Eigenverbrauch zu erhöhen und die Kosten zu senken. Verantwortlich für die Montage der 550kW-Solaranlage auf den Dächern der Lager- und Maschinenhallen bei Jan Heitmann war Powertrust. Zudem hat SolarEdge Wechselrichter und Leistungsoptimierer installiert.

Die PV-Anlage auf dem Gelände von Jan Heitmann. Quelle: Jan Heitmann GmbH/Incus Media
Nach Angaben von SolarEdge deckt die PV-Anlage circa 43 Prozent des täglichen Energiebedarfs, um die Recycling- und Lebensmittelabfallentsorgungsanlagen zu betreiben. Damit spare Jan Heitmann jährlich etwa 13.000 Euro ein und senke gleichzeitig die CO2-Emissionen seiner Maschinenhallen um 112.746 Kilo im Jahr. Das Familienunternehmen prüfe zudem die Option eines gewerblichen Batteriespeichers.
Jan Willhöft Betriebsleiter bei der Jan Heitmann GmbH, sagt: „Im derzeitigen wirtschaftlichen Klima ist es für jedes Unternehmen unerlässlich, die Betriebskosten besser kontrollieren zu können. Die Umstellung auf Solarenergie hat uns nicht nur in die Lage versetzt, unsere an sich schon hohen Energierechnungen erheblich zu senken, sondern auch die Widerstandsfähigkeit unseres Unternehmens gegenüber den ständig steigenden Netzstrompreisen zu erhöhen. Diese wirtschaftlichen Vorteile zeigen, dass wir durch die Verbesserung der Nachhaltigkeit unseres Betriebs mit sauberer Energie auch eine Menge Geld sparen können.“
Erweiterte Sicherheitsanforderungen
Da Jan Heitmann auf seinem Gewerbegelände mit Gefahrgütern arbeitet, sind die Sicherheitsanforderungen, unter anderem an den Brandschutz, sehr hoch. „Um die strengen Sicherheitsanforderungen von Jan Heitmann zu erfüllen, gibt es nur wenige Technologien, die im Brandfall die gesamte Solaranlage innerhalb von Sekunden automatisch abschalten können“, erklärt Hauke Heitshusen vom Installationsbetrieb Powertrust. Die Wahl fiel auf den DC-optimierten Wechselrichter von SolarEdge, der laut Heitshusen mit seinem integrierten Schutz vor Lichtbögen das Risiko weiter minimiere. „Diese fortschrittlichen technologischen Fähigkeiten sollten nicht unterschätzt werden – sie waren sogar der Schlüssel, um den Kunden final zu überzeugen und die Genehmigung für das Projekt zu erhalten.“
Die DC-optimierte Lösung von SolarEdge kombiniert Wechselrichter mit Leistungsoptimierern (kleine Geräte, die an der Unterseite jedes Solarmodulpaares angebracht sind). Im Gegensatz zu herkömmlichen Wechselrichtertechnologien werden die Solarmodule durch den Einsatz von Leistungsoptimierern „individualisiert“. Im Falle einer Leistungsbeeinträchtigung eines Einzelmoduls, beispielsweise durch Abschattung oder Verschmutzung, arbeite der Rest des Solarsystems mit maximaler Effizienz weiter. Das Monitoring auf Einzelmodulebene ermögliche es auch, das System aus der Ferne zu überwachen, modulspezifische Probleme zu lokalisieren und schneller zu beheben.
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